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Interview zum Jubiläumsjahr mit Andrea Zanker


05. November 2025
„Der Geist der GGSD: Entwicklung wagen, gemeinsam nach Lösungen suchen.“
„Ich schätze bei der GGSD, Gestaltungsraum und Vertrauen zu bekommen; gefordert werden; nie Langeweile zu erleben.“

Andrea Zanker

Diplom-Pädagogin, Krankenschwester; Leitung Seminar für Fort- und Weiterbildung Vierzehnheiligen + Bayreuth; Inhouse-GGSD. Bei der GGSD seit 01.04.1997 (damals noch DAA-Coburg).

Stärken: Ausdauer, Umsetzungsstärke, breites Erfahrungswissen, Gestaltungswille, Verlässlichkeit

Haltung: lösungsorientiert, lernbereit, verantwortungsbewusst, teamorientiert, wertschätzend

Ziel: sinnstiftend wirken, Entwicklung aktiv mitgestalten, Fort- und Weiterbildung weiter verankern, bis zum Renteneintritt wirksam bleiben

Werdegang: Abitur 1986; Krankenpflegeausbildung in Wangen/Allgäu; ab 1990 Studium in Bamberg: allgemeines Erziehungswissenschaften; Schwerpunkte: Erwachsenenbildung, Gesundheitswissenschaften; während des Studiums tätig als Krankenschwester (Pflegeheim und Klinikum) sowie als Lehrkraft an der „Zivi-Schule“ in Bad Staffelstein; nach dem Studium Kursleitung bfz Schweinfurt (psychisch beeinträchtigte Rehabilitanden): Schwerpunkt sozialpädagogische Teilnehmerbegleitung, Unterricht; Wechsel zum DAA-Bildungswerk der DAG Coburg als Lehrkraft; zunächst als Lehrkraft und Klassenleitung an der FS für Altenpflege; nach und nach in allen Bereichen: Altenpflege, Sozialpflege, Heilerziehungspflege, Sozialpädagogik; begleitend Auf- und Ausbau des Seminars für Fort- und Weiterbildung (irgendwann dazwischen war der Betriebsübergang zur GGSD); 2014 Ortswechsel nach Vierzehnheiligen; Leitung des Seminars für Fort- und Weiterbildung

Spezialisierungen: Kinaesthetics, Traumapädagogik


Was war Ihr erster Eindruck von der GGSD?

Ich dachte, das ist ein schlechter Aprilscherz: wie kann man in Meetings nur so lange über etwas reden und zufrieden sein mit keinem Ergebnis? Ich werde hier nicht bleiben. Dann habe ich schnell gelernt, dass Entscheidungsprozesse bei der GGSD ihre eigenen Rhythmen haben. Der erste Eindruck hat sich also nie wiederholt; sonst wäre ich nicht geblieben.

Welchen beruflichen Weg sind Sie bei der GGSD gegangen?

Ich habe viele Fachbereiche kennenlernen dürfen; war aktiv beteiligt bei Auf- und Ausbauprojekten; konnte meine persönlichen Leidenschaft für Fort- und Weiterbildung im Unternehmen verankern; durfte mich entwickeln und lernen, dass es sich lohnt, auszuhalten und für etwas, was dem Unternehmen dient und mir persönlich wichtig ist, zu kämpfen.
Die Wege, die ich gerade gehe, sind anstrengend und gleichzeitig spannend. Bis zu meinem Renteneintritt beim Unternehmen möchte ich weiterhin sinnstiftende Arbeit leisten – in welchem Bereich auch immer, egal in welcher Position. Ich werde weiterhin Wege mitgestalten und mitgehen, so gut ich kann und so, wie ich es für mich verantworten kann.

Was hat sich Ihrer Meinung nach an der GGSD in den letzten Jahren besonders verändert?

Die Größe mit allen damit zusammenhängenden Herausforderungen, vor allem die Digitalisierung und die Vernetzung der einzelnen Standorte untereinander und mit der Hauptverwaltung.

Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit bei der GGSD?

Ich schätze bei der GGSD, Gestaltungsraum und Vertrauen zu bekommen; gefordert werden; nie Langeweile zu erleben.

Gibt es ein Erlebnis oder einen Moment, der für Sie besonders prägend war – positiv, herausfordernd oder einfach typisch GGSD?

Als Ute Kick, meine langjährige Vorgesetzte, mich nach Übernahme der Schulen Vierzehnheiligen dorthin einlud, mit mir auf einer Bank in der Sonne saß und sagte: „Was machen wir jetzt daraus?“ Das war typisch für Ute Kick und zeigt den Geist der GGSD: Entwicklung wagen, gemeinsam nach Lösungen suchen.

Was wünschen Sie der GGSD für die kommenden Jahre?

Alles, was ich mir auch wünsche: Gesundheit, Erfolg, Wirksamkeit. Dies wird gelingen, wenn alle sich einbringen, Verantwortung übernehmen an dem Platz, an dem sie gerade sind und nie vergessen, dass es die Menschen sind, die ein Unternehmen zu dem machen, was sich die einzelnen Mitarbeitenden vom Unternehmen wünschen.