Im Rahmen des Erasmus+-Programms absolvierte die Schülerin Lea Padlowski von der Berufsfachschule für Pflege in Pfaffenhofen Anfang August eine zweiwöchige Lernmobilität in Österreich bei der Hauskrankenhilfe Velden, einem mobilen Pflegedienst, der pflegebedürftige Menschen in ihrer gewohnten Umgebung betreut.
In den ersten beiden Tagen war ihr Lehrer Tobias Grad mit vor Ort, um die Arbeitsabläufe und Rahmenbedingungen eines österreichischen ambulanten Pflegedienstes kennenzulernen, den Start der Lernmobilität von Frau Padlowski zu begleiten sowie die bestehende Partnerschaft mit der österreichischen Partnereinrichtung weiter auszubauen.
Arbeiten, wo andere Menschen Urlaub machen
Die einzigartige Lage am Wörthersee, das milde Klima und die hohe Lebensqualität machen Velden zu einem besonderen Ort für Erasmus+-Aufenthalte von Lernenden und Lehrkräften. Hier verbinden sich berufliches Lernen, persönliche Weiterentwicklung und europäischer Austausch auf ideale Weise.
Die Schülerin berichtet
„Ich war in Velden am Wörthersee im schönen Bundesland Kärnten bei einer Hauskrankenhilfe. Das ist ein ambulanter Pflegedienst, der rund um den Wörthersee unterwegs ist, um Menschen mit physischen und psychischen Erkrankungen zu versorgen. Als diplomierte Pflegefachkraft kümmert man sich dort vor allem um Wundversorgungen und die Medikamentengabe. Die Arbeitszeiten sind von Montag bis Freitag. Jedes Wochenende haben die diplomierten Pflegefachkräfte frei, denn an den Wochenenden werden die Klienten von anderen Berufsgruppen versorgt. Die Klienten leben in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und Wohnumgebungen, doch alle sind dankbar für die Unterstützung, die sie erhalten. Viele Menschen erzählen gerne von ihrer Lebensgeschichte. Dadurch bekam ich spannende Einblicke in das frühere Leben der Menschen und konnte zugleich Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland kennenlernen. Mir persönlich hat der Erasmus+-Lernaufenthalt sehr gut gefallen und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln, insbesondere im Bereich der Wundversorgung."
Ein durch und durch positives Fazit
Sowohl die Schülerin Lea Padlowski als auch ihr Lehrer Tobias Grad ziehen ein durchweg positives Fazit. Beide betonen die offene und herzliche Aufnahme durch das Team der Hauskrankenhilfe. Der Aufenthalt hat nicht nur fachliche Kompetenzen gestärkt, sondern auch die persönliche Entwicklung und das interkulturelle Verständnis gefördert. Erasmus+ ermöglicht damit wertvolle Erfahrungen über Ländergrenzen hinweg und leistet einen wichtigen Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung.





