Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Der Gedenktag der Vereinten Nationen lenkt den Blick auf Menschen, die vor Krieg, Gewalt oder Verfolgung fliehen mussten und Schutz suchen.
Derzeit sind weltweit rund 117 Millionen Menschen auf der Flucht. In Deutschland leben etwa 3,3 Millionen Schutzsuchende. Der Begriff wird heute häufig anstelle von „Flüchtling“ verwendet, da er die Situation stärker in den Blick nimmt und weniger als Zuschreibung wirkt.
Der Weltflüchtlingstag erinnert daran, dass Fragen von Sicherheit, Schutz und Zusammenleben nicht abstrakt sind. Sie betreffen auch den Alltag hier vor Ort. Gleichzeitig gibt es Positionen, die Menschen auf der Flucht das Recht absprechen, hier zu leben oder Hilfe zu erhalten. Damit wird ein grundlegendes Prinzip infrage gestellt: dass jedem Menschen Schutz zusteht. Dieses Prinzip ist nicht in Stein gemeißelt. Es entsteht aus unserem gemeinsamen Handeln und braucht selbst Schutz.
Als Bildungsunternehmen in den Bereichen Pflege, Gesundheit und Soziales begegnen wir täglich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebenswegen. Diese Vielfalt prägt unsere Lernorte und Arbeitsfelder.
Für die GGSD ist es wichtig, im Alltag Räume zu stärken, in denen Begegnung möglich bleibt und Menschen nicht ausgegrenzt werden. Gerade dort, wo unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen, kommt es darauf an, den Umgang miteinander bewusst zu gestalten.
Weitere Informationen zum Weltflüchtlingstag bietet die UNO Flüchtlingshilfe:
www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/weltfluechtlingstag