Der Frühling zeigte sich in voller Blüte, als Kolleg*innen aus mehreren GGSD‑Standorten zu zwei intensiven Gesundheitstagen nach Vierzehnheiligen kamen. Inmitten von warmem Licht, blühenden Obstbäumen und weiten Wiesen entstand ein gemeinsamer Rhythmus aus Gehen, Atmen und Wahrnehmen.
Unter der Leitung von Claudia Hartmann entwickelte sich ein flexibles Programm, das Naturerleben, Entspannung und Körperwahrnehmung miteinander verband. Die Gruppe wanderte auf den Staffelberg, übte langsames, kontemplatives Gehen und erlebte Atemrhythmen im Einklang mit der Umgebung. Am Nachmittag folgten Bodyscan, verschiedene Bewegungserfahrungen für Faszien- und Körperwahrnehmung sowie alltagstaugliche Gymnastik‑, Balance‑ und Dehnübungen. Reflexionsphasen machten persönliche Ressourcen und Gesundheitsstrategien sichtbar.
Fachliche Hinweise untermauerten das Erlebte: Schon kurze Naturkontakte senken Cortisol und Blutdruck, Farben wie Grün und Blau fördern Erholung, und Resonanz entsteht auf mehreren Ebenen: Ich‑Ich, Ich‑Du, Ich‑Umgebung.
Eine besondere Tiefe erhielt das Seminar durch die franziskanische Prägung des Ortes. Die kleine Kapelle des heiligen Franziskus und die Haltung der Franziskanerinnen zur Schöpfung — Einfachheit, Achtsamkeit, Verbundenheit — bildeten einen stimmigen Resonanzraum für Dankbarkeit, Staunen und innere Erdung.
Die Teilnehmenden nahmen praktische Fünf‑Minuten‑Hilfen, kleine Rituale und neue Impulse für Unterricht und Alltag mit.
Ein Seminar, das die besondere Qualität des Standorts Vierzehnheiligen eindrucksvoll sichtbar machte.