Fortbildung Spezielle Schmerzpflege für Pflegefachfrauen/-männer
Wie Sie als Expert*in Schmerz umfassend verstehen, erfassen und lindern können
Die Weiterbildung vermittelt fundiertes, praxisnahes Schmerzmanagement für alle Versorgungsbereiche – vom Assessment über Beratung bis zu medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen. Grundlage ist das Curriculum zum pflegerischen Schmerzmanagement (Deutsche Schmerzgesellschaft e. V., 2021); der Kurs schließt mit Kolloquium ab und führt zur Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerzpflege“.
Was sind die Ziele der Fortbildung?
- Schmerzen umfassend verstehen, erfassen und dokumentieren
- Evidenzbasiertes und multimodales Schmerzmanagement anwenden
- Patient*innen, Angehörige und Kolleg*innen beraten und anleiten
- Behandlungspläne erstellen und Barrieren in der Schmerztherapie adressieren
An wen richtet sich die Fortbildung?
- Pflegefachfrau/-mann
- Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger/in
- Altenpfleger/in
Dauer & Kosten
- Umfang: 80 UE Unterricht + 8 UE Kolloquium + 40 Std. Selbststudium - nach dem neuen Curriculum der Deutschen Schmerzgesellschaft
- Kosten: 1.490 €
Das bietet Ihnen die GGSD
Spezialisiert auf Palliative Care und Hospizkultur
Unterstützung und Beratung vor Ort
Wissenschaftliche Expertise mit Praxisbezug
Inhouse Schulungen
Weitere Informationen zur Fortbildung
Termine:
Modul 1: 11.05. – 13.05.2026
Modul 2: 15.06. – 17.06.2026
Modul 3: 28.07. – 30.07.2026
Modul 4: 05.09. – 17.09.2026
Uhrzeiten: jeweils 9:00 - 16:30 Uhr
Referent: Rainer Teufel
Veranstaltungsort:
GGSD Bildungszentrum Ingolstadt
Seminar für Fort- und Weiterbildung
Egerlandstraße 7, 85053 Ingolstadt
- Schmerzdefinition und Bezugsphänomene
- Schmerzmechanismus: Anatomie und Physiologie des Schmerzes
- Multidimensionalität des Schmerzes: bio-psycho-soziales Grundverständnis
- Interprofessionelles Arbeiten und Lernen: multimodale Schmerztherapie
- Evidenzbasiertes Schmerzmanagement
- Assessment von Schmerzen
- Unterweisung von Patient*innen, Angehörigen, Kolleg*innen
- Förderung der Selbstkompetenz
- Umgang mit Barrieren in der Schmerztherapie
- Führen und Verbessern des Schmerzmanagements: Behandlungsplan
- Medikamentöse Schmerztherapie
- Nicht-medikamentöse Verfahren
- Interventionelle Möglichkeiten (z. B. Lokalanästhetika, Injektionen)
- Einblicke in psychologische und physiotherapeutische Verfahren
- Schmerztherapie bei vulnerablen Patientengruppen, wie alte Menschen, Menschen mit Behinderung, Patient*innen in der Intensivpflege u.a.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.deutsche-schmerzakademie.de
Der Kurs schließt mittels eines Kolloquiums ab. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie die Urkunde über die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerzpflege“.
Dieser Kurs ersetzt die bisherigen Weiterbildungen zur Pain Nurse bzw. zur Algesiologischen Fachassistenz und erfolgt auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Expertenstandards
- Schmerzmanagement in der Pflege (DNQP, 2020)
- Curriculum zum Pflegerischen Schmerzmanagement und aktuelle Leitlinien (Deutsche Schmerzgesellschaft, 2021)
Infomaterial
Birgit Müller
Sekretariat Geschäftsführung und Hospiz-Akademie
0911 / 377 34 - 30
Martin Alsheimer
Leitung Hospiz-Akademie